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Montag6Feb

Bremer Philharmoniker
»Phil intensiv – Schostakowitsch!« / Tag 2
6. Philharmonisches Konzert


19:30 Uhr | Großer Saal

Programm:
Dmitri Schostakowitsch:
Fünf Zwischenspiele aus der Oper »Lady Macbeth von Mzensk« (Katerina Izmailova) op. 29/114 (a)
Klavierkonzert Nr. 1 c-Moll für Klavier, Trompete und Streichorchester op. 35
Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93

Ein Komponist als Spiegel seiner Zeit: Eine »Geheimgeschichte Russlands« sah der Cellist Mstislaw Rostropowitsch im sinfonischen Schaffen von Dmitri Schostakowitsch, als »apokalyptischen Soundtrack zum 20. Jahrhundert« bezeichnete der Musikwissenschaftler Gottfried Blumenstein dessen Werk. Keine Frage, kaum ein Komponist hat den lebenslangen Spagat zwischen Kunst und Politik so verkörpert wie Schostakowitsch. Zeitlebens hat er versucht, diese Problematik zumindest zu ertragen, wenn er sie schon nicht lösen konnte. Das brachte ihm allerdings oft genug Kritik von Freund wie Feind ein. Die zweifelten zuweilen beide an ihm. Diese Gratwanderung ruinierte letztendlich die ohnehin schon fragile Gesundheit des Komponisten, der das Komponieren aber trotz – oder gerade wegen – allem nicht aufgab und Werke voller Dramatik, Passion und Authentizität schuf. Die Idee, die ungeheuer faszinierende Musik von Schostakowitsch zum Thema eines kleinen Festivals zu machen, stand für Marko Letonja schon lange auf der Wunschliste. Das Werk dieses Komponisten liegt dem Generalmusikdirektor der Bremer Philharmoniker sehr am Herzen, und es ist ihm ein besonderes Anliegen, das Mini-Festival »Phil intensiv« nach fast zehn Jahren Pause mit Schostakowitsch wiederzubeleben.
Das 6. Philharmonische Konzert wird deshalb ausgeweitet: Drei Tage lang geht es nur um Dmitri Schostakowitsch und seine Musik: Schostakowitsch intensiv.

Tag 2
Zwischen Extrempolen spielte sich das Leben von Schostakowitsch ab. Die Oper Lady Macbeth of Mzensk missfiel Stalin so sehr, dass der Komponist an den Pranger gestellt wurde. Ein lebenslanges Versteckspiel mit der Zensur war die Folge. Später wurde Schostakowitsch sogar zum »Volkskünstler der UdSSR« ernannt und seine 10. Sinfonie von der staatstreuen Zeitschrift »Die sowjetische Musik« als »optimistische Tragödie«, bezeichnet, die »durchdrungen vom festen Glauben an den Sieg der lichten, lebensbejahenden Kräfte« sei.

Dejan Lazić Klavier
Thomas Ratzek Trompete
Bremer Philharmoniker
Marko Letonja Dirigent

Veranstalter

  • Bremer Philharmoniker GmbH

    Bremer Philharmoniker GmbH

    Halle 1, Am Tabakquartier 10
    28197 Bremen

    info@bremerphilharmoniker.de+49 (04 21) 62 67 30

Preiskategorie 1
56,00 € Normal
45,00 € Ermäßigt

Preiskategorie 2
48,00 € Normal
38,00 € Ermäßigt

Preiskategorie 3
38,00 € Normal
30,00 € Ermäßigt

Preiskategorie 4
26,00 € Normal
21,00 € Ermäßigt

Preiskategorie 5
19,00 € Normal
15,00 € Ermäßigt

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Die Ermäßigung gilt für Schwerbehinderte ab GdB 70 sowie Zuwendungsempfänger*innen nach SGB II/XII, nur gegen Vorlage eines gültigen Ausweises. Für Schüler*innen, Studierende, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende bis einschließlich 27 Jahre kosten Einzelkarten in allen Kategorien 9,50 €.

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