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Heinz Strunk, Credit Dennis Dirksen

Sonntag25Jan

Bremer Literaturpreis 2026
Vorabendlesung


18:00 Uhr | Kleiner Saal

Bremer Literaturpreis 2026: Heinz Strunk
Den mit 25.000 Euro dotierten Bremer Literaturpreis erhält Heinz Strunk für den 2025 im Rowohlt Verlag erschienenen Erzählband »Kein Geld Kein Glück Kein Sprit«. Der 1962 in Bevensen geborene Schriftsteller, Musiker und Schauspieler hat seit seinem 2004 veröffentlichten ersten Roman »Fleisch ist mein Gemüse« vierzehn weitere Bücher veröffentlicht, darunter auch »Der goldene Handschuh«, der von Fatih Akin verfilmt wurde. »In seinen Erzählungen erkundet Heinz Strunk in radikaler Weise die Fragilität und die Vergänglichkeit des Lebens. Mit seinem grotesken, das Fantastische und den Ekel streifenden Witz dringt er durch das Banale vor bis zum existenziellen Elend der Figuren und lässt in deren Abgründen den Kern des Humanen hell erstrahlen«, begründet die Jury die Vergabe des Hauptpreises.

Förderpreis 2026: Kaleb Erdmann
Den mit 6.000 Euro dotierten Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 2026 erhält der 1991 in Witten geborene Kaleb Erdmann für seinen im Ullstein Buchverlag erschienenen Roman »Die Ausweichschule«. In ihm erzählt der Autor von einem Schriftsteller, der mit den Erinnerungen an den als Schüler erlebten Erfurter Amoklauf von 2002 ringt. „Indem er das Autobiografische transzendiert und Voyeurismus, Traumata sowie die moralischen Grenzen des Erzählens selbst reflektiert, macht Erdmann ein schmerzhaftes Thema mit großer Sorgfalt und literarischer Sensibilität zugänglich«, begründet die Jury die Vergabe des Förderpreises.

Der Bremer Literaturpreis ist einer der ältesten und bedeutendsten Preise für deutschsprachige Literatur. Er wurde erstmals 1954 vergeben und seit 1977 durch einen Förderpreis ergänzt. Der Förderpreis wird seit 2025 gestiftet von Deutschlandfunk Kultur.

Die Jury zum Bremer Literaturpreis 2026 tagte unter dem diesjährigen Vorsitz von Dr. Wiebke Porombka (Literaturredakteurin Deutschlandradio) mit den Mitgliedern: Richard Kämmerlings (Literarischer Korrespondent der Welt/Welt am Sonntag), Sandra Kegel (Leiterin des Feuilletons der F.A.Z.), Dr. Daniela Strigl (Literaturkritikerin und Literaturwissenschaftlerin, Österreich), Lucia Werder (Stiftung Bremer Literaturpreis), Stefan Zweifel (Literaturkritiker und Kurator, Schweiz) und Wilhelm Bartsch (Schriftsteller und Träger des Bremer Literaturpreises 2025).

Veranstalter

  • Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung

    Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung

    c/o Stadtbibliothek Bremen
    Am Wall 201
    28195 Bremen

    sekretariat@stabi-hb.de0421 / 361 34588

Bei dieser Veranstaltung ist der Eintritt frei.

 

Bei Fragen stehen wir Ihnen unter
Tel. 0421 / 33 66 99 gerne zur Verfügung.