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GLOCKE Orgel digital
Folge 9: David Schollmeyer spielt »Summertime«, »My Man's Gone Now« und »I Got Plenty O' Nuttin'« aus »Porgy and Bess« von George Gershwin

Foto: © Ulrich Wagner
 © Ulrich Wagner

Im Zuge des derzeit stillstehenden Konzert- und Kulturbetriebs entstand die Idee den Versuch zu starten, ein neues digitales Konzertformat in einen Podcast verpackt, mit musikvermittelnden Aspekten, zu gestalten, quasi eine »virtuelle Konzertreihe« ins Leben zu rufen – dies an einem besonderen Ort mit einem besonderen Instrument. Die Glocke verfügt über einen majestätischen Schatz, der auch in Zeiten der Kontaktsperre nicht zum Schweigen verdammt ist: die Sauer-Orgel! Mit 76 Registern und über 6.000 Pfeifen auf vier Manualen und Pedalen ist das Instrument aus dem Jahr 1928 bis heute nach der Hauptorgel des Doms die zweitgrößte Orgel der Hansestadt. Organistin Lea Suter, die bei uns bereits in der Musikvermittlung beim GLOCKE Winterferienprogramm und bei den GLOCKE Sitzkissenkonzerten das Instrument vorgestellt hat, stellt nun zusammen mit anderen Organisten in GLOCKE Orgel digital Meisterwerke vor, die das umfangreiche Repertoire repräsentieren, das auf der vielseitigen Sauer-Orgel interpretiert werden kann. Nach einer kurzen Einführung erklingt das Werk in voller Länge.

In der neunten Folge stellt Ihnen David Schollmeyer an der »Königin der Instrumente« »Summertime«, »My Man's Gone Now« und »I Got Plenty O' Nuttin'« aus »Porgy and Bess« von George Gershwin vor. Wir hoffen, dass wir Ihnen in dieser konzertlosen Zeit das prächtige Instrument in der Glocke näherbringen können und wünschen Ihnen beim Reinhören einen inspirierenden Musikgenuss.

David Schollmeyer wurde 1971 in Lutherstadt Wittenberg geboren und wuchs in einem ev. Pfarrhaus auf. Nach Abitur und Zivildienst studierte er ab 1991 an der Ev. Hochschule für Kirchenmusik in Halle (Saale), wo er 1996 das A-Examen und 1998 bei Prof. Gundel Zieschang (Leipzig) als erster Absolvent die Künstlerische Reifeprüfung im Hauptfach Orgel ablegte. Er nahm an diversen Orgel-Meisterkursen teil und geht seit Beginn seines Studiums einer regen Konzerttätigkeit als Organist, Improvisator und (Jazz-)Pianist nach, die ihn neben ganz Deutschland auch in zahlreiche europäische Länder führte. Schwerpunkte seines umfangreichen Repertoires sind neben Johann Sebastian Bach und einer Reihe großer Werke von Max Reger und Sigfrid Karg-Elert besonders die französische Spätromantik (u. a. die Gesamtwerke von Louis Vierne und Maurice Duruflé), aber auch große Zyklen des 20. Jahrhunderts wie Marcel Duprés »Kreuzweg«, Charles Tournemires »Sieben Worte« oder Petr Ebens »Faust«. Nach beruflichen Stationen an der Klosterkirche Ebstorf und der St. Paulus-Kirche in Buchholz in der Nordheide ist er seit September 2014 Kantor und Organist an der Großen Kirche in Bremerhaven.

Felix Epp,1989 in Tübingen geboren, absolvierte am Tonmeister-Institut der Universität der Künste Berlin sein Studium, welches er 2016 erfolgreich als »Diplom-Tonmeister« beendete. An derselben Institution erhielt er 2016-2017 einen Lehrauftrag und betreute dort das Turmstudio. Derzeit ist Felix Epp an der Hamburgischen Staatsoper als Tonmeister tätig und arbeitet darüber hinaus als freier Toningenieur und Tonmeister für diverse Ensembles und Rundfunk-Anstalten.

Folge 1 »Lea Suter spielt Toccata, Adagio und Fuge von Johann Sebastian Bach« können Sie hier nachhören.
Folge 2 »Felix Mende spielt Gloria und Benedictus von Max Reger« können Sie hier nachhören.
Folge 3 »David Schollmeyer spielt Jazz-Improvisationen« können Sie hier nachhören.
Folge 4 »Felix Mende spielt »Lobe den Herren« von Sigfrid Karg-Elert« können Sie hier nachhören.
Folge 5 »Lea Suter spielt Choral Nr. 3 von César Franck« können Sie hier nachhören.
Folge 6 »Felix Mende spielt Carillon und Berceuse aus 24 Stücke im freien Stil op. 31 von Louis Vierne« können Sie hier nachhören.
Folge 7 »Stephan Leuthold spielt Präludium und Fuge über B-A-C-H von Franz Liszt« können Sie hier nachhören.
Folge 8 »Lea Suter spielt Fuge über B-A-C-H op. 60/3 und Studie für Pedalflügel op. 56/4 von Robert Schumann« können Sie hier nachhören.
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Domsheide 6-8
28195 Bremen

Frühlings-Vorschau | PDF | 3,58 MB
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